Aktualisierung des Radroutenkonzepts

Die Aktualisierung des Radroutenkonzepts Vorderwald aus dem Jahr 2011 wurde von den Bürgermeistern als zentraler Inhalt eines dreijährigen Mobilitätsprojekts der Energieregion Vorderwald identifiziert. Die Startsitzung dazu fand am 25. Juni 2019 bei strahlendem Sonnenschein am historischen Bahnhof Bozenau statt.

Immer mehr Alltags-Wege auf dem Fahrrad
Die Verbreitung des Elektrofahrrads eröffnet der Bergregion neue Möglichkeiten im Fahrradverkehr. So pendeln immer mehr Menschen aus dem Vorderwald mit dem (Elektro-) Fahrrad sogar bis ins  Rheintal zur Arbeit und auch die Verbindungen zwischen den Orten werden verstärkt mit dem klimafreundlichen Verkehrsmittel genutzt. Um das Fahrrad als Alternative zum Auto jedoch noch attraktiver zu machen, müssen Verbindungen geschaffen werden, auf denen man nicht nur schnell, sondern auch sicher und komfortabel unterwegs sein kann.

Basis für die Aktualisierung ist das Radroutenkonzept aus dem Jahr 2011

Freizeittrend Fahrradfahren
Aber auch der touristische Aspekt von Radrouten wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen: Fahrradfahren ist seit Jahren im Aufwärtstrend bei den touristischen Aktivitäten und das E-Bike ermöglicht die Erkundung neuer Regionen abseits von flachen, flussbegleitenden Radwegen. Zudem sind in mittleren Höhenlagen aufgrund des Klimawandels Alternativen zum Wintertourismus gefragt. Fahrradfahren als nachhaltige Freizeitaktivität könnte eine davon sein. Dabei liegt der Vorderwald genau zwischen zwei touristischen Hochburgen: dem Bodensee einerseits und dem Allgäu mit Oberstaufen und Oberstdorf andererseits. Der grenzüberschreitende Naturpark Nagelfluhkette, der auf der österreichischen Seite den gesamten Vorderwald umfasst, setzt auf nachhaltige touristische Angebote, zu denen auch das Radfahren und Radwandern gehört.

Auftakt zur Aktualisierung des Radroutenkonzepts Vorderwald am historischen Bahnhof Doren/Bozenau; Mobilitätsexperte Martin Reis vom Energieinstitut Vorarlberg und Peter Moosbrugger vom Land Vorarlberg begleiten das Projekt der Energieregionsgemeinden

Anbindung an das Rheintal 
Parallel zur Überarbeitung des Radroutenkonzepts Vorderwald soll über Land Vorarlberg und Regio Bregenzerwald die Möglichkeiten einer attraktiven und sicheren Anbindung des Bregenzerwalds an das Rheintal untersucht werden. Eine der zu betrachtenden Varianten wird auch eine Verbindung entlang der alten Wälderbahntrasse von Doren nach Kennelbach sein. 

Ziel der Gemeinden ist es, bis spätestens Ende 2020 ein aktualisiertes Routenkonzept zur Entwicklung von attraktiven Alltags- und Freizeitradverbindungen beschließen zu können.