Kleinere Biomasseheizwerke

Heizen mit erneuerbaren Energieträgern aus heimischen Wäldern

Wer mit heimischem Holz heizt, heizt im Kreislauf der Natur. Die Verbrennung von Holz setzt gleich viel Kohlendioxid (CO2) frei, wie die Bäume für Ihr Wachstum aufgenommen haben. Man spricht deshalb von einem CO2-neutralen Energieträger.  Das anfallende Brennholz kann optimal verwertet werden und die Wertschöpfung bleibt somit in der Region.  Mit den modernen Heizkesseln ist der Eintrag von Abgasen und Feinstaub in die Luft auf ein Minimum reduziert. Zusätzlich ist das Heizen mit Nahwärme für die Abnehmer sehr einfach und komfortabel.

In der Region gibt es einige kleinere Nahwärmenetze:

Biomasseheizwerk in der Volksschule Doren
Baujahr 2008, Leistung 220 kW, 16 angeschlossene Objekte, Führungen: Gemeinde Doren Tel. 05516/2018, www.doren.at

Hackschnitzelheizung im Gemeindehaus Krumbach
Baujahr 2001, Schaffung von Pufferspeichervolumen, 2015 Optimieren der Anlage durch Speichermanagement, Leistung 260 kW, Anschluss von 10 Objekten, Führungen: Gemeinde Krumbach, Tel. 05513/8157, www.krumbach.at

Biomasseheizwerk Langenegg, Bach Hus 
Baujahr 1995, modernisiert 2020, Leistung 2 x 240 kW, 12 angeschlossene Objekte, Führungen: Tourismusbüro, Tel. 05513/4101-14, www.langenegg.at 

Nahwärmeversorgung in der Volksschule Riefensberg
Baujahr 2006, Leistung 300 kW, 22 angeschlossene Objekte, Führungen: Tourismusbüro, Tel. 05513/8356-11, www.riefensberg.at

Biomasseheizwerk Sibratsgfäll
Baujahr 2010, 320 kW, 7 angeschlossene Objekte, Führungen: Tourismusbüro, Tel. 05513/2112-13, www.sibra.at; Bild: NATUR.WERK

Nahwärmeheizwerk im Feuerwehrhaus Sulzberg/Thal
Abnehmergenossenschaft, Baujahr 2010, Leistung 220 kW, 12 angeschlossene Objekte, Führungen: Obmann Karl Wohllaib, Tel. 0664/1142425, www.sulzberg.at; mit dem Start des Thaler Biomasse Heizwerk konnten mehrere Ölheizungen ersetzt werden. Das Heizwerk ist somit ein wichtiger Baustein für das Projekt „Energieautonomie Thal 2020“ .